Afrika Intensiv - Erlebnisreisen mit Explore Bassanhoue

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Zu Pfingsten (21.05.2013 bis 31.05.2013) und auf unserer Herbstreise (19.10.2013 bis 02.11.2013) widmen wir uns wieder dem Thema "Afrika intensiv". Wir erkunden die abgelegenen Dörfer des südlichen Benin, rund um Dogbo und Bassanhoue. Oft sind wir, genau wie die Menschen bei denen wir zu Gast sind, dabei zu Fuss und mit dem Motorradtaxi (Zemidjan) unterwegs. Die Reise führt von Cotonou aus in das "Venedig Afrikas" (Ganvie), weiter in die Hochburg des Voodoo (Ouidah) und dann nach Dogbo/Bassanhoue, knapp hundert Kilometer in nördlicher Richtung.
 

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Und nun begegnet und das "pure Afrika". Abseits der Asphaltstrassen geht es auf roten Sandpisten weiter, bald gibt es kaum noch Autos. Wir sind im Buschland mit seinen kleinen Dorfgemeinschaften. Hier scheint die Zeit zum Teil stehengeblieben zu sein. Im Feldbau werden Handwerkszeuge benutzt, die so ausschauen, als seien sie aus einem Völkerkunde-Museum. Vielerorts gibt es keinen elektrischen Strom, die Frauen holen das Trinkwasser aus einfachen Kurbelbrunnen (40 Meter tief), auf den Feldern wächst Mais, Cassava, Manjok, Tomaten, und allerlei Obst: Bananen, Limetten, Orangen, Mangos und Papayas. Und überall werden Palmfrüchte geerntet, Rohstoff für das rote und weisse Palmöl.
 

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Voodoo-Zeremonien gehören ebenfalls zum lebendigen Alltag der Menschen, wie auch das Leben in der Grossfamilie. Zur Schlichtung von Streitigkeiten braucht man nur selten die Polizei, es ist der Ältestenrat oder es sind die Voodoopriester/innen, die versöhnend eingreifen. Und wenn es dann immer noch keine Lösung unter den Kontrahenten gibt, wird der Ortskönig eingeschaltet. Könige gibt es einige im Benin, etwas über sechzig werden es sein. Unser Basislager in dieser Zeit ist die gemütliche Herberge, die Explore
Bassanhoue im Dorf Bassanhoue gebaut hat. Neben sauberen Doppelzimmern finden unsere Gäste in dieser Anlage einen kleinen Pool, ein kleines "Open Air Restaurant", einen Palmengarten und sogar einen "Mini-Strand". Unseren Strom erzeugen wir stundenweise mit einem Generator.

 

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Bewirtet werden Sie von nun an von unserem Kochteam. Fast alle Köche und
Köchinnen dieses Teams haben in internationalen Hotels ihre Erfahrungen gesammelt, verstehen sich aber immer noch vorzüglich in der Zubereitung einheimischer Spezialitäten. Sicher werden wir zu einem Abendessen in eine Grossfamilie eingeladen. Dann achtet unser Kochteam darauf, dass es nicht zu scharf wird und dass die Zubereitung auch für Europäer gut verträglich ist.
Sie werden mit uns in Dörfer gehen, die zum Teil nur zu Fuss erreichbar sind.
Dort gibt eskeine Steinhäuser, der nächste Kaufladen, die nächste Schule..., mindestens vier Kilometer entfernt. Hier ist auch der wirkliche Voodoo zu Hause. Nehmen sie mit uns Anteil an den Praktiken einer Lebensphilosophie, die nur sehr selten etwas mit "Schwarzer Magie" oder Schadenszauber zu tun hat. Benin ist die "Wiege des Voodoo", Voodoo ist Staatsreligion. Und im Gegensatz zu den uns bekannten Buchreligionen -im Voodoo wird traditionell alles mündlich weitergegeben- ist die Mission unüblich. Tolerantes Verhalten gegenüber anderen Glaubens- und Lebenseinstellungen ist im Umgang mit Anhängern aller Konfessionen selbstverständlich.
 

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Besuchen Sie mit uns eine Buschschule, ein Buschkrankenhaus und den grossen und bunten Markt von Dogbo (sieben Kilometer von Bassanhoue entfernt). Diskutieren Sie mit dem Regionskönig von Dogbo bei einer Audienz gesellschaftspolitische und spirituelle Themen. Beobachten Sie traditionelle Trommelmacher bei der Arbeit und lassen Sie sich von den Geschicklichkeiten des traditionellen Handwerks beeindrucken.
Die Anlage von Explore Bassanhoue liegt direkt am Eingang des Dorfes Bassanhoue. Wir sind kein für die Dorfbevölkerung unzugängliches Ressort, die Familien von Bassanhoue nehmen Anteil am touristischen Leben der "Jovos" (so werden die Weissen im Benin genannt, wenn man ihre Namen nicht kennt). Besonders die Kinder sind oft zu Gast auf unserem 3.200 Quadratmeter grossem Gelände, suchen den Kontakt zu den "Jovos".

 

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Überhaupt haben sich die Kinder als ideale "Reiseleiter" herauskristallisiert.
Immer wissen sie, wo es etwas spannendes zu erleben gibt und oft sind sie unsere "Botschafter/innen" zu den Familien in den Dörfern. So nehmen wir auch regelmässig mit unseren Gästen an Hochzeits- Geburts- oder Sterbezeremonien teil, so sie denn gerade stattfinden. Und die Freude ist stets gross wenn wir an Familienfeierlichkeiten Anteil nehmen. Auf Gäste,die von so weit her kommen, ist man stolz.
 

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Die Zeit im Benin vergehen schnell. Viele für uns Europäer fremd anmutende Ereignisse und Alltagswirklichkeiten wollen verarbeitet werden. Ein oder zwei Tage der Ruhe und Entspannung dürfen deshalb im Programm nicht fehlen. So verbringen wir den letzten Tag vor Abflug immer in einem Strandhotel an der Atlantikküste. Und Stunden vor der Heimreise (Flüge zurück nach Europa gehen immer erst kurz vor Mitternacht ab Cotonou) tauchen wir dann zum letzten mal ein in das Gewusel der Hafen- und Handelsmetropole Cotonou. Beim Besuch des grössten Marktes Westafrikas (Dantokpa) und dem Künstlerdorf der Stadt begenen wir erneut jenem Afrika, welches es in den meisten touristisch relevanten Regionen des Schwarzen Kontinents (ich sage lieber des Bunten Kontinents) so nicht mehr gibt.

 

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Im Land Benin ist das Leben zu Hause! Entdecken Sie es mit uns. Das Team von Explore Bassanhoue besteht fast nur aus beninischen Mitarbeiter/innen. Deshalb kennen und lieben wir dieses Land. Sprachprobleme gibt es für Sie kaum. Bei Explore Bassanhoue spricht man Französisch, Englisch, Deutsch und viele der kleinen Lokalsprachen.
Liest sich das alles interessant und inspirierend für Sie? Dann sollten wir Kontakt zueinander aufnehmen.

 

Per Mail: wolfgang.kwiattek@explore-bassanhoue.de

Per Telefon: 017651063839

Unsere Homepage: www.explore-bassanhoue.de

 

 

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